Aktuelles
2012
14.
Mai
Englischsprachiges Lieferprogramm schon nach zweieinhalb Tagen vergriffen
| Einzelrohrlängen: | 4,00 - 24,00 m |
| Durchmesser: | 20,0-219,1 mm |
| Wanddicke: | 1,5 - 10 mm |
| Stahlgüten: | C-Stahl ≤ X80 |
| Edelstahl: | ferritische Qualitäten |
Rohre mit PE - Umhüllung
a) Verladung, Transport, Lagerung
- Rohre werden nur mit Gewebegurten oder gummierten Anschlagmitteln gehoben und verladen.
- Wenn Endhaken verwendet werden, müssen diese mit einem Schutz für die gefassten Anschweißenden versehen sein.
- Ungeeignete Anschlagmittel, scharfkantige Beschläge sowie Ketten oder Drahtseile führen zu Schäden an der PE-Schicht.
- Bei der Be- und Endladung der Fahrzeugteile müssen scharfkantige Fahrzeugteile ausreichend abgedeckt und die Rohre vorsichtig geführt werden.
- Für die Lagerung der Rohre sind Bodentragfähigkeit und -Beschaffenheit besonders zu berücksichtigen.
- Stapelung sollte auf mind. 3 - 4 geeigneten Unterleghölzer (Kanthölzer oder Bohlen von ca. 150 mm Breite) erfolgen.
- Jede Rohrlage muss durch mehrere Keile vor dem Auseinanderrollen geschützt werden.
- Eine Stapelung von 2 m sollte nicht überschritten werden und muss gemäß den Unfallverhütungsvorschriften vorgenommen werden.
b) Trennen/Schneiden an der Baustelle
- Schneiden / Trennen des Rohres darf nur mit geeignetem Gerät (Trennschleifer / Säge) durchgeführt werden.
- Das Bohrende muss vorher auf ca. 80°C erwärmt werden.
- Einschneiden der PE-Umhüllung mit Längs- und Umfangschnitt.
- PE-Umhüllung muss vor dem Trennen erwärmt, mit einer Spachtel angehoben und von Hand abgezogen werden.
- Durch das Anwärmen des Rohres von Innen, lässt sich die PE-Schicht einfacher lösen.
- Bei Erhitzung des Rohres von außen, muss mit einer weichen Propangasflamme gearbeitet werden, damit die PE-Umhüllung nicht verbrannt wird.
- Bei Erwärmung angebranntes oder verbranntes PE-Material entfernen.
- Das Nachisolieren über thermisch geschädigtes Material ist nicht zulässig.
c) Schweißen von Rohren mit Baustellen-Trennschnitt
- Schweißfase wird nach dem Abisolieren und Entfernen der Klebereste angeschliffen.
- Anschweißende muss mit einer Topfbürste maschinell auf einer Breite von ca. 20 mm vom Epoxyprimer gereinigt werden.
- Beim Schweißen der Epoxy-Schicht entstehen keine Beeinträchtigungen der Schweißnahtgüte und keine gesundheitsgefährdenden organischen Verbindungen.
d) Nachisolation und Beheben von Transportschäden
- Nachumhüllung kann mit allen gebräuchlichen Nachumhüllungssystemen durchgeführt werden.
- Anweisungen der jeweiligen Herstellerfirmen sind dabei zu beachten.
- Dank der hohen mechanischen Beständigkeit der FR*3S-PE-Umhüllung, sind bei vorschriftsmäßiger Entladung und Lagerung Beschädigungen an der Schutzschicht äußerst selten.
- Beschädigte Stelle muss vor der Reparatur möglichst kerbfrei und kreisrund ausgeschnitten werden.
- Material zur Nachisolation wird an die betroffene Stelle mit mind. 50 mm Überlappung angebracht.
e) Biegen an der Baustelle
- Biegewinkel von je 1,5 Grad je Biegeschritt von 1 x D sollte nicht überschritten werden.
Rohre mit FZM - Ummantelung
a) Verladung, Transport, Lagerung
- Verladung, Transport und Lagerung sollten wie bei PE-ummantelten Rohren erfolgen.
- Durch hohe Widerstandsfähigkeit der PE-Ummantelung werden alle Verlade bzw. Transportschäden an der PE-Umhüllung vermieden.
b) Trennen / Schneiden an der Baustelle
- FZM-Umhüllung muss durch 2 Umfangsschnitte und einen Längsschnitt mit Trennschleifer (o. ä.) bis zur Hälfte eingeschnitten werden.
- Mit Hammer und Meißel kann die FZM-Schicht einfach abgelöst werden.
c) Nachumhüllung
- Betroffene Stelle muss sorgfältig mit einem Korrosionsschutzsystem nachisoliert werden (siehe PE-Ummantelung, Nachisolation und Beheben von Transportschäden)
Fehlende FZM-Umhüllung kann anschließend mit folgenden Systemen durchgeführt werden:
- Zementmörtel
- Kunststoffvergütetem Zementmörtel
- Steinschutzmatten
d) Biegen an der Baustelle
- Flender-Rohre mit FZM-Umhüllung können mit max. 1,5 Grad je Biegeschritt gebogen werden.
Korrosionsschutz-Umhüllungen aus Polyethylen (PE)
Korrosionsschutz-Umhüllungen aus Polyethylen (PE)
Vorteile bei der Anwendung von Polyethylen-Umhüllungen
- Festigkeit und Zähigkeit bei Transport, Verlegung und Betrieb
- Temperaturunempfindlichkeit
- Druck- und Schlagfestigkeit
- Gute Alterungsbeständigkeit durch Stabilisierung gegen thermisch oxidative Schädigung (bei Verarbeitung und Anwendung)
- Beste Freibewitterungsbeständigkeit (z.B. bei Zwischenlagerung)
- Geringe Wasserdampf- und Gasdurchlässigkeit
- Wirtschaftliche Beschichtungsverfahren
- Schutz gegen äußere Einflüsse nach Verlegung (aggressive Böden, Süß- und Salzwasser, Mikroorganismen, Pflanzenbewuchs etc.)
- Keine Umweltbelastung bei der Beschichtung, Handhabung und Betrieb
Optimale Qualität nach DIN 30670
Neben der Fertigung der Flender Stahlrohre erfolgt auch das Aufbringen auf modernsten Anlagen im eigenen Werk. Die Polyethylen-Umhüllung Typ FR*3S kann gemäß DIN 30670 in verschiedenen Ausführungen in Gelb oder Schwarz produziert werden:
- Aus niederdichtem PE (LDPE) für Betriebstemperaturen bis 50° C: Normalausführung „N“.
- Aus mitteldichtem PE (MDPE) für Betriebstemperaturen bis 70° C: Sonderausführung „S“.
- Aus PE mit hoher Dichte (HDPE).
- Sonderschichtdicken ab 3,0 mm und Aufwärts.
- Möglichkeit einer Steinschutz-Umhüllung in Form einer doppelten PE-Umhüllung (LDPE-Umhüllung, z.B. mit einer zusätzlichen MDPE- oder HDPE-Umhüllung)
- Zusätzlicher Schutz der PE-Ummantelung durch Faserzementmörtel-Ummantelung (FZM) möglich.
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